Funktionenmikroskop nach Kirsch
Hier wird das historische Funktionenmikroskop von Kirsch (OHP-Folien) dynamisiert und im wesentlichen 1:1 in das zweite Grafikfenster von GeoGebra übertragen.
Der Ansatz ist rein graphisch und es wird wie bei Kirsch schrittweise mit dem Faktor 4 gezoomt.
Funktionenmikroskop von A. Kirsch (1980)
Kirsch hatte in seinem Funktionenmikroskop einen rein graphischen Ansatz.
Er berechnete keine Differenzenquotienten, machte keine Grenzwertbildung.
Er führte auch keine lineare Approximation durch und zeichnete keine Tangente!
Kirsch betrachtete vielmehr "den Graphen der Funktion f selbst", es ging ihm um „die Idee der ‚lokalen Glättung‘ des Graphen bei fortwährender Vergrößerung“. Seine Frage war: „Wie steil ist die Funktion f an der Stelle a?“
Im Original hatten die OHP-Folien von 1980 ein rechteckiges DIN A4 Format und die Umgebung um P war dann auch rechteckig. Diese wird schrittweise mit dem Faktor 4 vergrößert.