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C Strahlenschutz - Dosiswerte

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Radioaktivität in Medien

Oft wird Radioaktivität in den Medien als Möglichkeit dargestellt, Superkräfte zu erhalten. Tatsächlich ist aber eher das Gegenteil der Fall: Radioaktive Strahlung ist für den Menschen gefährlich. Aber warum eigentlich? Und wie gefährlich ist die Strahlung wirklich?

Wiederholung:

Wiederholen Sie ihre Grundkenntnisse: Welche Wirkung hat radioaktive Strahlung auf Materie? (Hinweis: Erinnern Sie sich an die Funktionsweise des Geiger-Müller-Zählrohrs!)

Na und?

Auf den ersten Blick scheint diese Fähigkeit für den Menschen nicht relevant zu sein. Warum sollte Ionisierung für den Menschen gefährlich sein? Erklären Sie diesen Sachverhalt mit dem folgenden Bild!
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Warum ist ionisierende Strahlung für den Menschen ein Problem?

Definition: Energiedosis D

Verstehen Sie die folgenden Definitionen, die sich daher anbieten: Wird einem Körper der Masse m die Energiemenge E zugeführt, so hat er die Energiedosis D erhalten:

Die Einheit der Energiedosis ist "Gray"

Da die verschiedenen Strahlungsarten (Alpha, Beta, Gamma) auf unterschiedlichen "Strahlungsteilchen" beruhen, sind diese auch bei gleicher Energie unterschiedlich gefährlich. Daher führt man noch für jede Strahlungsart einen Gewichtungsfaktor ein, welcher die Gefährlichkeit modellieren soll. (Dieser beruht NICHT auf physikalischen Phänomenen, sondern eher auf medizinischen Erfahrungen!)

StrahlungsteilchenGewichtungsfaktor w
Photonen, Elektronen1
Protonen2
Alpha-Teilchen20
Damit definiert man die Äquivalentdosis H als das Produkt aus Gewichtungsfaktor und Energiedosis:

Die Einheit der Äquivalentdosis ist "Sievert"

Hinweis: Die Äquivalentdosis wird mit einem Dosimeter gemessen. Dieses Gerät ist dem Geiger-Müller-Zählrohr sehr ähnlich:
  • Beide Geräte beruhen auf der Ionisation von Materie durch einfallende α-, β- oder γ-Strahlung im Detektormedium (Gas, Festkörper etc.).
  • Beim Geiger-Müller-Zählrohr entstehen in einem gasgefüllten Rohr durch ein einfallendes Teilchen Elektron-Ion-Paare, die in einem elektrischen Feld zu einem elektrisch auswertbaren Impuls verstärkt werden (Gaslawine).
  • Viele elektronische Dosimeter verwenden genau solche Zählrohre als Detektor; sie sind dann im Grunde ein Geigerzähler, der zusätzlich die Impulse über die Zeit zu einer Dosis aufsummiert.

Was heißt das für uns im Alltag?

Je nachdem, wie groß die Äquivalentdosis ist, die eine Person erhält, werden vermutlich unterschiedliche medizinische Effekte auftreten:
  • Ab ca. 500 – 1.000 Millisievert (0,5 - 1 Sv): Erste Anzeichen der Strahlenkrankheit, wie Übelkeit, Erbrechen und Müdigkeit, können auftreten.
  • Ab ca. 1.000 – 2.000 Millisievert (1 - 2 Sv): Wahrscheinlichkeit für ein Knochenmarkssyndrom. Symptome wie Fieber, Haarausfall und erhöhte Infektionsgefahr.
  • Ab ca. 4.000 – 5.000 Millisievert (4 - 5 Sv): Eine solche Belastung führt bei etwa der Hälfte der Betroffenen ohne medizinische Behandlung zum Tod.
  • Ab ca. 7.000 – 10.000 Millisievert (7 - 10 Sv): Ohne intensive medizinische Behandlung ist das Überleben unwahrscheinlich.
  • Ab ca. 50.000 Millisievert (50 Sv): Unmittelbare Bewusstlosigkeit und Tod innerhalb von Stunden bis wenigen Tagen (neurovaskuläres Syndrom)
(Neben diesen "deterministischen" Effekten können noch statistische Effekte auftreten. Theoretisch kann also bereits eine Ionisation einer ihrer Zellen z.B. Krebs verursachen.) Im Alltag ist man (je nach Aktivität) einer unvermeidbaren Strahlenbelastung ausgesetzt:
Natürliche Strahlenbelastung durch die Umwelt pro Jahr2,1 mSv
Computertomographie des Bauches7 mSv
Röntgenaufnahme beim Zahnarzt0,005 mSv
Flug von Frankfurt nach New York0,05 mSv
Ein Jahr lang jeden Tag 20 Zigaretten rauchen8,8 mSv
Ein Jahr lang in der Nähe eines Kernkraftwerks stehen0,001 mSv
Überprüfen Sie ihr Verständnis mit den folgenden Übungen:

Übung

Berechnen Sie, wie oft Sie von Frankfurt nach New York fliegen müssten, damit Sie quasi sicher innerhalb weniger Stunden durch die Strahlenkrankheit sterben würden!

該当するものを全て選択
  • A
  • B
  • C
  • D
  • E
答 (3)を確認

Übung 2

"Ein Freund von ihnen fliegt gerne in die USA um dort Urlaub zu machen. Gleichzeitig möchte er beim Zahnarzt keine Röntgenaufnahmen machen lassen, da diese ihn zu gefährlich sind." Nehmen Sie zum Verhalten ihres Freundes kritisch Stellung!

Sie sollten nun folgendes gelernt haben:
  • Sie können Dosiswerte interpretieren und bei gegebenen Tabellen einordnen.
Fertig und alles verstanden? Machen Sie einen Haken auf ihrem Workflow und machen Sie dann entweder beim Zerfallsgesetz oder beim Strahlenschutz zum Thema Abstandsgesetz oder Abschirmung weiter oder lernen Sie den Umgang mit den Nuklidkarten. Haben Sie diese Inhalte bereits bearbeitet? Dann machen Sie bei den Übungen zu allen Inhalten weiter. (Falls noch genug Zeit ist, können Sie auch die Vertiefungen für Schnelle bearbeiten!)