Abbildungsfehler Koma

Autor:
Tobias
Koma, ein - auch "Schweif" genannter - Abbildungsfehler Mit dem Punkt A kann der Strahldurchmesser eingestellt werden. Mit dem Punkt B kann der Linsendurchmesser eingestellt werden.
Mit diesem Modell kann der Abbildungsfehler Koma beobachtet werden. Koma (gr. für Haar, Kometenschweif) entsteht, wenn ein Lichtstrahl nicht parallel zur optischen Achse einer Linse/eines Linsensystems auftrifft oder wenn eine Linse relativ zur optischen Achse eines Linsensystems verkippt wird. In einem ersten Schritt lasse alpha = 0 und ändere den Winkel phi. Die Linse wird um den Winkel phi gedreht und dies führt zu einer Änderung der Lage des Brennpunktes. Das der Brennpunkt "nach vorne" (zur Linse hin) wandert ist vergleichbar mit der sphärischen Aberration. Allerdings wandert der Brennpunkt auch aus der optischen Achse nach "oben" oder "unten". Diese Abweichung ist der Koma-Abbildungsfehler. Alternativ kann man auch die Linse stehen lassen (phi = 0) und nun den Strahl über den Winkel alpha ändern. Auch hier wandert der Brennpunkt "nach vorne". Im Gegensatz zur Linsendrehung wird hier nun allerdings für positive Winkel alpha eine negative Koma erzeugt. Der Brennpunkt liegt unterhalb des Mittenstrahls (in rot), zu welchem die Koma als Abstand bestimmt wird. Im rechten Graphen werden die wichtigsten Ergebnisse festgehalten: Verkippen von Linse und/oder Strahl erzeugt eine Abweichung des Brennpunktes aus der optischen Achse heraus.